Weingut Bründlmayer
Vorlage: Presse: Text & Bild

Los Angeles Times: Wein der Woche

 

In ihrer Los Angeles Times Kolumne „Wein der Woche“ präsentierte Irine Virbila unseren  St. Laurent Ladner 2004 als idealen Begleiter zu „Gulasch“.

Damit stützt  die geachtete Wine & Food Journalistin indirekt unsere Meinung, dass das Gulasch und das Seidel Bier zwar nicht zu verachten, aber auch nicht das allein selig machende Duo im Bereich der Topfgerichte ist.

Ja, es macht manchmal Kopfzerbrechen, im Keller eine perfekte Weinbegleitung zu finden, zur Leibspeise des Ost Österreichers mit  K.u.K-Multi Kulti Wurzeln. Aber der St. Laurent mit seiner Würze und im Jahrgang 2004 mit feinen Paprika – Kirsch Noten bietet sich wirklich bestens an.

Wir empfehlen darüber hinaus  die Reserve Version, nämlich den St. Laurent Anselm 2004 zu einer „Probe aufs Exempel“.

Link zum Artikel

Weinbeschreibung:

Die dritte und jüngste Rotwein Reserve der Familie Bründlmayer trägt konsequenterweise den Namen des jüngsten Sprösslings Anselm. Sie reflektiert den singulären Charakter der bodenständigen Spezialität St. Laurent.

Die Trauben stammen von den ältesten Rebstöcken mit einem Durchschnittsalter von ca. 45 Jahren. Bei geringerem Ertrag, bilden diese tief verwurzelten  „Senioren“ kleine dickschalige und extraktreiche Beeren, die dem Wein Würze und Kraft verleihen. Ein Großteil des Rebbestands steht auf kargen Gesteinsböden. Dies erklärt die  mineralischen Noten und die kompakte Struktur des Weines. Einige wenige Rebanlagen stehen am Hangfuß auf fruchtbareren Lehmböden und liefern Kraft und Fülle.

Der St. Laurent wurden nach einer klassisch 2-wöchigen Maischestandzeit über 1 Jahr in österreichischen 300 l Eichenfässern ausgebaut und ruht nach einmaligem Abzug lange auf der Feinhefe, die die Fähigkeit hat, Geschmackskomponenten zu integrieren und zu verbinden.  Beim Ausbau wird darauf geachtet, einen aufdringlichen Eichenton zu vermeiden. Zum Beispiel, in dem  die Fässer weder neu noch älter als drei Jahre  sind.

Es empfiehlt sich den Wein auch nach der Freigabe noch einige Zeit auf der Flasche reifen zu lassen.

12,5 % Vol  extra trocken   Säure: 5g

Nobles dezentes Bouquet aus Beeren- und Kirschfrucht mit leichter Paprikanote, Gewürze und dezenten Röstaromen. Am Gaumen zunächst auf Grund der Reife elegant und seidig, dann frisch mit saftiger Frucht (Weichsel), im Abgang würzig und angenehm mineralisch,  feingliedrig aber mit fester Struktur und gut integrierter Säure, feine Länge der Frucht bis zuletzt.

Perfekt zu jungem Wild etwa mit Preislbeeren oder eingelegten Weichseln, zu  Lamm und Wildgeflügel wie Rebhuhn, zu Steaks und allerlei kurz Gebratenem, zu Ente und Jungmastgans, ja und auch zu einem nicht zu derben Gulasch, zu mittelreifen halbfesten Schnittkäsen, wobei sowohl beim Käse als auch beim Wein auf die Reife genauer zu achten ist.