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| Regen im Wonnemonat |
Mai ist die Zeit des Austriebs und der beginnenden Blüte im Weingarten.
Mit gewaltiger Energie schieben die jungen Triebe durch das alte Holz und strecken sich ins Licht. In dieser Zeit benötigt die Rebe mehr Energie als zu sonst irgendeiner Jahreszeit.
Regen im Mai ist willkommen, da im Boden die Freisetzung der Nährstoffe und der Transport zu den Blättern dadurch erleichtert werden.
Wünschenswert ist es, wenn der Regen vor Blühbeginn beendet ist und zu Blühbeginn im Juni wieder schönes Wetter herrscht, die Wurzeln aber aus reichhaltigen Wasserreserven schöpfen können. Überschüssige Feuchtigkeit kann ins Gestein einsickern und wartet darauf, bei Bedarf von den Wurzeln im Hochsommer aufgesaugt zu werden.
Die Wurzeln des Weins sollen tief unten in der Erde bleiben. An der Oberfläche gibt es starke Konkurrenz in Form von Gräsern und Kräutern. Die Gründecke schützt den Boden auch bei starkem Regen vor Erosion und beheimatet zahlreiche Tierchen, nicht zuletzt den Regenwurm, der die Nährstoffe nach unten in tiefere Bodenschichten zu den Rebwurzeln transportiert. |
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