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Mit einem Blühende Anfang bis Mitte Juni befindet sich 2009 in der Gesellschaft der besonders frühreifen Jahre - ähnlich 2003.
Die Entwicklung ist von Lage zu Lage unterschiedlich. Beispielsweise finden sich am Heiligenstein viele Trauben, aber mit je relativ wenigen Beeren, locker verteilt am Stielgerüst. Eine mittelgroße Ernte von sehr guter Reife kündigt sich an.
Nach der Blüte ist die Zeit der Inventur: wo gibt es befruchtete Beeren und wo sind die Trauben "verrieselt"? Auf einen zusätzlichen Arbeitsgang "Grüne Ernte" wird man in einigen Weingärten verzichten können.
Schwachwüchsige oder junge Stöcke, die zuviele Trauben tragen, müssen entlastet werden, damit die Energie, die aus dem Grün der Blätter exportiert wird, den Wurzeln und den Reservestoffen zugute kommt.
Die "idealen" Stöcke sollen auch die ideale Menge an Trauben zur Reife bringen: nicht zuviel und nicht zuwenig. Der Wein soll nicht zu leicht und nicht zu schwer werden, sondern gerade passend, typisch, perfekt und fein.
Neben der Ertragsregulierung ist in einem Jahr wie 2009 größter Wert auf die Architektur des Laubes zu legen.
Die Trauben erreichen die beste Harmonie von Reife, Frische und Frucht im Halblicht bzw Halbschatten – luftig aber vor aggressiver Mittagssonne geschützt. |