Während die ersten Septembertage auf einen „Jahrhundertjahrgang“ zielten, verursachen hohe Luftfeuchtigkeit und Regenschauer Sorgenfalten in die Gesichter der Winzer.
Rund um Langenlois sind die Hügellagen auf durchlässigem Gestein begünstigt. Möglicherweise wird es doch ein schwieriger Jahrgang; das bedeutet viel Arbeit und Trennen der guten und schlechten Beeren, in der Folge große Qualitätsunterschiede zwischen den Weinen: gute Weine dort, wo der Winzer die notwendige Handarbeit investiert und alle Trauben- und Traubenteile sortiert.
Im Moment wird noch Laub rund um die Trauben entfernt, damit Luft und Wind nach dem Regen die Trauben schnell zum Trocknen bringen.
Bevorzugt sind heuer vermutlich die Grüner Veltliner, Pinot Noir und St Laurent-Trauben, die „verrieselt“ sind - sehr lockere Trauben, einige kleine nicht befruchtete Beeren aufgrund ungünstigem Blühwetter - was einen geringen Ertrag bedeutet aber auch eine große Widerstandsfähigkeit gegen Fäulnis - was wiederum eine hohe Qualität verspricht. Im Match Grüner Veltliner gegen Riesling steht es zur Zeit 1:0 für den Grünen Veltliner. |