Weingut Bründlmayer
Zwettlerstraße 23
A-3550 Langenlois
T +43 (0) 2734 2172 0
F +43 (0) 2734 3748
weingut@bruendlmayer.at
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Grüner Veltliner Leicht und Trocken (L&T) 2011
Grüner Veltliner Kamptaler Terrassen 2011
Grüner Veltliner Berg Vogelsang 2011
Grüner Veltiner Loiser Berg Reserve 2010
Grüner Veltliner Loiser Berg 2009
Grüner Veltliner Alte Reben 2010
Grüner Veltliner Lamm 2010
Grüner Veltliner Käferberg 2010
Riesling Kamptaler Terrassen 2011
Riesling Steinmassel 2009
Riesling Zöbinger Heiligenstein 2010
Riesling Heiligenstein Alte Reben 2010
Riesling Heiligenstein Lyra 2010
Langenloiser Spiegel Grauburgunder 2010
Chardonnay 2010
WEINEWEISSWEINE › Riesling Heiligenstein Alte Reben 2010
Riesling Zöbinger Heiligenstein Alte Reben 2010
Kamptal DAC Reserve 1. Lage ÖTW
Der Zöbinger Heiligenstein ist die geologisch älteste und sicher auch interessanteste Lage im Weingut. Sein Boden stammt aus dem 270 Millionen Jahre (!) alten Perm. Wüstensandstein mit vulkanischen Bestandteilen schafft die Voraussetzung für das Wachstum herausragender Weine.

Das Weingut Bründlmayer besitzt 12 Hektar auf dem „Zöbinger Heiligenstein“, davon ca. 20% in der „Lyra-Erziehung“. 1,4 Ha sind mit Cabernet  ausgepflanzt, der Rest mit Rieslingtrauben.

Beginnend mit den  20er Jahren, wurden in einem Teil der Terrassenlagen Trockensteinmauern per Hand angelegt, uralte Rieslingpflanzen, die autochton aus dem Heiligenstein weitervermehrt wurden, bilden das Rückgrat dieses Ausnahmeweines. Durchschnittsalter der Reben 45 Jahre, älteste Stöcke 70 Jahre.

Durch das Alter der Reben geht die Fruchtbarkeit zurück, wenige und kleinere Trauben stehen einem stark ausgeprägten Wurzelsystem gegenüber. Dieses tiefe und weitverzweigte Wurzelsystem kann die wenigen Trauben herausragend gut ernähren, sodass die aus diesen Weingärten entstehenden Weine besonders konzentriert und reif sind.

Ertrag: ca. 2500 Liter pro Hektar

Alk.: 13,5 % , trocken


Kostnotiz:
Überaus noble Nase, die erst einige Nuancen preisgibt, darunter feinster Assamtee und etwas Blutorange, sehr dezent und nuanciert, offensichtlich kaum Botrytis-Einfluss, verspielt und eindringlich zugleich; überraschenderweise schon mehr Ausdruck am Gaumen, hier eher die exotische Melange ausspielend, auch etwas Mokka sowie mineralisch-salzige Untertöne, glockenklar und ungestüm zugleich, betont rassige Säure im langen Nachhall, ein Heiligensteiner Monument, das Jahrzehnte überdauern kann!

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