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Grüner Veltliner Käferberg 2008
Kamptal Reserve DAC
Der Boden in dieser Lage unterscheidet sich von allen anderen des Weinbaugebietes. Auf ca. 300 m Seehöhe haben sich kalkreiche, tonige Meeresablagerungen erhalten. Dieser Boden gleicht dem des berühmten Château Petrus im Pomerol, bringt einen extrem dichten Wein hervor, ist aber schwierig zu bearbeiten (sog. „Stundenboden“ eine entsprechende Bodenbearbeitung ist nur innerhalb bestimmter Zeiten möglich – der Boden ist meistens entweder zu trocken oder zu feucht für eine Bodenbearbeitung). Dieser Oberboden ruht wiederum teils auf Sand teils auf Urgestein (Gföhler Gneiss).
Obwohl der Käferberg auch prädestiniert ist für Rotweine, trägt er einen alten Bestand von Grüner Veltliner Reben, die eine außergewöhnliche Fülle, Konzentration, ja beinahe Süße erreicht. Die Höhenlage trägt auch in warmen Jahrgängen und bei später Lese zu einem guten Säuregerüst bei.
Der Wein wird kurz in 300 Liter-Holzfässern (2-3 jährigen) aus österreichischer Eiche ausgebaut und dann ins 2500 Liter- Holzfass (ebenfalls nicht neu) umgezogen.
Ertrag: 2500 Liter pro Hektar
Alk: 13,5% - Säure: 4g RZ 4,3g
Kostnotiz: Duft nach Blüten und nach exotischen Früchten, (Marillen, Melonen, Pfirsich), dezente Röstaromen und Honig mit einer Spur pfeffriger Würze unterlegt, trocken aber angenehm füllig am Gaumen, gelbe Früchte, Exotik, Ananas und Grapefruit dezent stützende Säure, opulent und extraktreich mit Länge, die von der würzigem Sortencharakteristik geprägt ist.
Speisenempfehlung: Die Lagen Veltliner im „Kamptal Reserve“ Stil sind vielseitig einsetzbar, etwa zu verschiedenen exotischen Gerichten, Curries, Wok auch zu typisch österreichischen Spezialitäten wie Gebackenem , Schweinsbraten, Ente oder Leber, mit der Reife wächst die Fülle der Möglichkeiten. Auch zu Käse, Aufläufen, oder kräftigen Fischgerichten. |