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Grüner Veltliner Lamm 2008
Lage: Kalkreicher Lehm auf Lamm – Silt - Gestein, schließt östlich an den Heiligenstein – Südhang – einer der heißesten Punkte des Weinbaugebiets.
In dieser Lage werden die Trauben besonders reif und konzentriert und bekommen eine Wärme, wie man sie sonst fast nur von Burgundersorten kennt. Einerseits handelt es sich um die Quintessenz des Grünen Veltliners, andererseits verläßt man das, woran man beim GV gewöhnt ist, nämlich Leichtigkeit und Spritzigkeit.
Die hochreifen Trauben werden Anfang November in kleine Kistchen gelesen, auf schnellstem Weg in den Keller gebracht, und ohne jedwedes Pumpen oder Umleeren direkt in die Presse gefüllt, danach äußerst schonend und langsam gepreßt, damit keine unerwünschte Gerb- oder Trubstoffe in den Most gelangen.
Die Gärung und ein Teil des Ausbaus erfolgte direkt in 300 Liter-Fässern aus österreichischer Akazie bzw. auch aus heimischer Eiche. Im Anschluss wurde der Wein, zusammen mit der Feinhefe (ca 5-10% der Gesamthefe) in ein 2500 Liter- Holzfass umgezogen, wo er bis zur Flaschenfüllung (August) ruht.
Ertrag: ca. 2500 Liter pro Hektar
Alk: 13,5 %
Kostnotiz: Hocheleganter Blütenduft, Akzente von Williamsbirne und Mirabelle, verspielt und offenherzig, quasi in expressiver Frühform; vibrierende Frucht am Gaumen, reichhaltig und komplex, spielt sich immer weiter frei und gibt dann süße Marillenfrucht preis, bestechende Länge und große Reserven. ( Dr. V. Siegl, Vinaria 2008)
Speisenempfehlung: Die Lagen Veltliner im „Reserve“ Stil sind vielseitig einsetzbar, etwa zu verschiedenen exotischen Gerichten, Curries, Wok auch zu typisch österreichischen Gerichten wie Schweinsbraten, Ente oder Leber, mit der Reife wächst die Fülle an Möglichkeiten. |