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Weintagebuch

Blüte abgeschlossen

20. Juni 2017

Die Blüte fand Anfang Juni statt, weder zu früh noch zu spät, das bedeutet, dass wir mit reifen Trauben rechnen dürfen.

Die guten Blühbedingungen lassen auch eine ausreichende Weinernte erwarten.
Die Anzahl der Gescheine ist sogar so hoch, dass wir als Zwischenschritt die Entfernung von überzähligen Trauben oder die Halbierung von Trauben einplanen müssen, um eine herausragende Qualität zu sichern.

Wichtiger als die ohnehin für die Rebe fast immer passenden Sommertemperaturen sind die Wetterverhältnisse im Frühjahr und Herbst, die nicht zuletzt über die Länge der „Hängezeit“ der Weintrauben im Weingarten bestimmen. Für mich bewirkt eine lange „Hängezeit“ der Trauben fast immer guten Charakter, Persönlichkeit und Komplexität der daraus entstehenden Weine.

Wichtig nach der Blüte wird sein, die Trauben einerseits einigermaßen frei und luftig zu stellen, andererseits ihnen einen „Sonnenschirm“ aus Rebblättern zu belassen, damit sie vor steilstehender, aggressiver Mittagssonne geschützt bleiben. So wie grüner Tee am feinsten im Halbschatten herangezogen wird, sind auch bei Weintrauben die Halblicht/Halbschattentrauben die feinsten.