| So prachtvoll die Trauben der Grüner Veltliner-Trauben sind, so gering ist auch die Ausbeute. Wir erwarten einen der ganz großen Jahrgänge, leider von unzureichender Menge.
Der prachtvolle September hat die Reife enorm vorangetrieben – in einem bisher nie da gewesenen Ausmaß nämlich – der Oktober begann ebenso wunderschön, durch die radikale Abkühlung der frischen Vollmondnächte – Tiefsttemperatur in Langenlois: 4°C – verdichteten sich Frucht und Geschmack.
Von allen Sorten wird gemächlich mit der Lese begonnen: zuerst die jüngsten Stöcke, um sie vor Stress zu schützen – neben dem Grüner Veltliner schon ein bisschen Riesling, Chardonnay, Blauer Burgunder, Zweigelt und St. Laurent, Pinot Noir und Grauer Burgunder wurden bereits zu 50% für unseren Sekt geerntet.
Dutzende Theorien schwirren durch die Stammtische der Winzer, warum denn gerade der Grüne Veltliner und nicht der Riesling verrieselt und deswegen heuer so wenig ertragreich sei. An dieser Stelle wollen wir keine weitere unbewiesene Theorie aufstellen. Wir nehmen’s einfach so wie es ist. |