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29.9.2008
30. September 2008 | 09:07
Ende September ist der Sektgrundwein noch nicht ganz geerntet.

Ein paar Sonnenstrahlen fehlen noch, um mehr Wärme und Kraft ins Cuvée zu bringen. Ca 80%, also der leichte frische Anteil, ist geerntet.

Was die Hauptlese betrifft, heißt es, noch abzuwarten: außergewöhnlich ist, dass wir noch nie so schön sattes, grünes Laub Ende September hatten. Die Blätter sind noch voll assimilationstüchtig und warten begierig auf die Strahlen der Herbstsonne.

Die in der Mitte geteilten Trauben verursachen ein pointillistisches Landschaftsbild: unzählige kleine dunkelblaue Tupfen in der grünen Laubwand.

Der Geschmack der Trauben ist fein-fruchtig, säurefrisch aber ohne Aggressivität, angenehm und sehr saftig.

Der größte Verbündete im Moment ist die Begrünung des Bodens mit ihren zahlreichen Wurzeln, die das herbstliche Nieseln aufnehmen und verhindern, dass zu viel Wasser die Beeren zum Platzen bringen.

Die Pinot Noir-Trauben haben mit 17,5 KMW (Klosterneuburger Mostwaage) die Grenze zur Sektverwendung bereits verlassen und bleiben am Stock hängen - bis zum Beginn der Rotwein-Ernte.
Ein Altweibersommer – wird er je kommen? – würde Großes heranwachsen lassen.
In der Mitte zerschnittene Pinot Noir-Traube ...
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