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10.09.2009
10. September 2009 | 09:16
Seit drei Wochen hat sich ein freundliches Frühherbstwetter durchgesetzt, die Nächte werden bereits kühl (8°C am frühen Morgen).

Die Witterung ist ideal, um die Reife weiterzubringen, ohne Frische und Gesundheit der Trauben zu opfern.

Jetzt ist die Zeit gekommen, um den Grundwein für den Sekt zu ernten! Leicht und frisch schmeckt der Traubensaft, in jedem Weingarten ist der Zeitpunkt ein anderer, an dem die Säure den magischen Wert erreicht, mit dem sie noch sehr frisch aber nicht mehr aggressiv ist..

Sorgfältig lesen wir in kleine Kisten (25kg), um die Beeren nicht zu verletzten. Diese werden ohne Rebeln und Pumpen in unsere pneumatische Pressen geleert. Ungefähr mit der Kraft eines festen Händedrucks, mit nur einem bar wirkt die Presse, die Beeren geben ihren frischen Saft für die neue Ernte.

Das Fenster für die Sektlese, jene Zeit, in der die Frucht bereits ausgeprägt, aber die Säure noch wirklich frisch wirkt, ist 2-3 Wochen lang. Zweigelt, St Laurent und Pinot Noir für den Sekt - klassischer Sekt und Brut Rosé - werden ca. 3 Wochen früher gelesen als jene, die für unsere Rotweine bestimmt sind.

Am Hasel, am Dechant auch am Ladner ist das Reifestadium viel versprechend. Die Kerne haben sich fast gänzlich verfärbt, die Traube verliert an Festigkeit und gewinnt weiter an Saft, die Verfärbung ist vollzogen und nur an den Schalen spürt man noch ein wenig Unreife. Der Geschmack verspricht einen sehr schönen Jahrgang und mit jedem Tag wächst die Zuversicht.

Traubenbehälter
Sorgfältig lesen wir in kleine Kisten (25kg), um die Beeren nicht zu verletzten.
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