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Unsere Weine

Rawländer Grauburgunder

2016

Leuchtendes, helles Karminrot, öffnet sich rasch und entwickelt ein immer betörenderes Bouquet aus Heublumen, Ribisel und Waldbeeren, Kirsche, Zwetschke, begleitet von Vanilleschoten und noblen Röstaromen, sanft und trocken im Antrunk, dann angenehm frisch und saftig, mittelkräftig, elegant strukturiert und sehr balanciert, mit feinkörnigem Tannin, faszinierender Extraktsüße, Fruchtaromen die in Schoko-Kirsche und Zwetksche münden und mit langem leicht röstig-würzigem Abgang – sehr gut antrinkbar und doch erst am Beginn seiner Entwicklung.

Die Trauben stammen von der Riede Spiegel, ein gegen Ost-Südosten gestreckter Geländerücken südlich von Langenlois. Der Name soll aus dem lateinischen Spectaculum (= Aussichtspunkt) herstammen. Die Römer dürften den Hügel zwischen Donau- und Kamptal als vorgeschobenen Beobachtungsposten genutzt haben. Die Volksethymologie bezieht den Namen Spiegel auf seine konvexe Wölbung zum Himmel hin. Die Höhe, die Ausgesetztheit und damit auch die gute Durchlüftung der Lage ermöglichen Burgunder-Trauben, die trotz relativ später Lese viel Frische, Struktur und Dichte liefern.

Rebsorte
Grauburgunder
Erziehungsform
Guyot
Weinlese
6.–9. Oktober 2016
Alkohol
12,5%
Trinktemperatur
10 – 12°

Lage & Klima

Ried Langenloiser Spiegel

Größe
103 ha
Seehöhe
260 – 270 m
Neigung
1 °
Ausrichtung
OSO

Der Name des Langenloiser Spiegels soll aus dem lateinischen „Spectaculum“ (Aussichtspunkt) herstammen. Die Römer dürften den Hügel zwischen Donau- und Kamptal als vorgeschobenen Beobachtungsposten genutzt haben. Die Volksethymologie bezieht den Namen Spiegel auf seine konvexe Wölbung zum Himmel hin. 

Der Jahrgang 2016
Nach einem trockenen und warmen Winter trieben die Reben relativ früh aus. Große Sorgen bereiteten uns die  Frostnächte rund um den 26. April, die aber die Berglagen von Langenlois einigermaßen intakt hinterließen. Mit Blühbeginn am 10. Juni zählt 2016 zu den frühen, nicht aber extrem frühen Jahrgängen, was sehr vielversprechend war, da wir dadurch reife, aber nicht übermäßig schwere Weine erwarten und auch hoffen durften, das gesamte Spektrum von leichtem und frischem Sekt bzw. Grünem Veltliner bis zu herausragenden, spät gelesenen Reservequalitäten ernten zu können. Nach einem relativ feuchten Frühjahr war auch der...

Ausbau

Die Gärung erfolgte hier wie bei Rotwein mit ca. 2 Wochen Maischestandzeit in gebrauchten, österreichischen 300 Liter Eichen-Fässern. Nach der Pressung kehrte der Most mit der Feinhefe in die Fässer zurück und reifte mit ganz wenig Bewegen und langem Hefekontakt (schützt natürlich gegen Oxidation).
Dabei werden Aminosäuren und Eiweiße wie auch Schwefelverbindungen freigesetzt, ähnlich einer Autolyse. Daher brauchten wir während der Reifung de facto keine Schwefeldioxidzugabe. Schließlich wurde der Wein im März 2018 unfiltriert abgefüllt (mit unter 30 mg SO2).

Speisenempfehlung

Passt zu Fisch, Geflügel, Kalb, Rind, Schwein und Asiatischer Küche.