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Unsere Weine

Rawländer Grauburgunder

2019

Illustration
Johanna Lakner

Wunderschönes Himbeerrot, zart von jugendlicher Hefe überlagert, öffnet sich rasch und entwickelt ein immer betörenderes Bouquet aus Heublumen, Ribisel-Himbeeren, Kirsche und Zwetschke, begleitet von Vanilleschoten und noblen Röstaromen, sanft und trocken im Antrunk, dann angenehm frisch und saftig, mittelkräftig, elegant strukturiert und sehr balanciert, mit feinkörnigem Tannin, faszinierender Extraktsüße, Fruchtaromen die in Schoko-Kirsche und Zwetschke münden und mit langem leicht röstig-würzigem Abgang.

Die Trauben stammen von der Riede Spiegel, ein gegen Ost-Südosten gestreckter Geländerücken südlich von Langenlois. Der Name soll aus dem lateinischen Spectaculum (= Aussichtspunkt) herstammen. Die Römer dürften den Hügel zwischen Donau- und Kamptal als vorgeschobenen Beobachtungsposten genutzt haben. Die Volksethymologie bezieht den Namen Spiegel auf seine konvexe Wölbung zum Himmel hin. Die Höhe, die Ausgesetztheit und damit auch die gute Durchlüftung der Lage ermöglichen Burgunder-Trauben, die trotz relativ später Lese viel Frische, Struktur und Dichte liefern.

Rebsorte
Grauburgunder
Erziehungsform
Guyot
Weinlese
21. September 2019
Alkohol
12%
Verschluss
Naturkork
Trinktemperatur
10 – 12°

Lage & Klima

Ried Langenloiser Spiegel

Größe
103 ha
Seehöhe
260 – 270 m
Neigung
1 °
Ausrichtung
OSO

Der Name des Langenloiser Spiegels soll aus dem lateinischen „Spectaculum“ (Aussichtspunkt) herstammen. Die Römer dürften den Hügel zwischen Donau- und Kamptal als vorgeschobenen Beobachtungsposten genutzt haben. Die Volksethymologie bezieht den Namen Spiegel auf seine konvexe Wölbung zum Himmel hin. 

Der Jahrgang 2019
Unsere seit 2018 BIO-zertifizierten Weingärten starteten bestens gepflegt in die Vegetationsphase 2019. Nach einem warmen und mäßig feuchten Winter, begann das Frühjahr trocken und fast sommerlich. Der zeitige Austrieb ließ Spätfröste befürchten. Im Mai wurde es dann auch sehr kühl.  Die Temperaturen blieben jedoch fast immer über der Gefahrenschwelle, und so kamen wir mit minimalen Einbußen davon. Als Segen erwies sich die mit der Kühle einhergehende Feuchtigkeit, sie sorgte auch dafür, dass die Stöcke gut versorgt in die Blühphase gelangten. Diese war Mitte Juni bereits abgeschlossen, relativ früh, aber doch um fast 2...

Ausbau

Die Gärung erfolgte hier wie bei Rotwein mit ca. 2 Wochen Maischestandzeit in gebrauchten, österreichischen 300 Liter Eichen-Fässern. Nach der Pressung kehrte der Most mit der Feinhefe in die Fässer zurück und reifte mit ganz wenig Bewegen und langem Hefekontakt (schützt natürlich gegen Oxidation).
Dabei werden Aminosäuren und Eiweiße wie auch Schwefelverbindungen freigesetzt, ähnlich einer Autolyse. Daher brauchten wir während der Reifung de facto keine Schwefeldioxidzugabe. 

Speisenempfehlung

Passt zu Fisch, Geflügel, Kalb, Rind, Schwein und Asiatischer Küche.