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Weintagebuch

Der Rebschnitt

23. Jänner 2018

In vielen traditionellen Kulturen des Weinbaus beginnt der Rebschnitt am 22. Jänner, dem St. Vincent-Tag.
Es ist eine harte Arbeit, die häufig bei Minus-Temperaturen durchgeführt wird, manchmal sehr schön, bei Schnee und Sonne.

Im Weingut Bründlmayer verzichten wir auf alle modernen Hilfen wie pneumatische oder Elektroscheren und verwenden vollkommen klassische Handscheren: niemand soll dazu verleitet werden, durch die Leichtigkeit des Schnitts der Rebe eine unnötig große Wunde zuzufügen.

Sanfter Rebschnitt

Beim sogenannten „sanften Rebschnitt“ werden dem Rebstock keine großen Wunden zugefügt. Bestehende Saftleitbahnen werden respektiert, es wird darauf geachtet, dass keine „Toträume“ im alten Holz des Rebstocks entstehen, die Eingangspforten für Pilzerkrankungen des Holzes sein könnten. Bei uns dürfen die Reben „uralt“ werden, die ältesten in unseren Weingärten sind dzt. über 90 Jahre alt und wir wollen, dass sie 100, 120, vielleicht sogar auch über 150 Jahre alt werden können! Der Wein aus alten Rebstöcken ist besonders ausgewogen und charaktervoll!