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Langenloiser Spiegel Grauburgunder 2010
Im Vordergrund steht die Lage. Kalkreicher Löss liegt auf dem Langenloiser Spiegel. Der Name soll vom Lateinischen „Spectaculum“ ( = Aussichtspunkt) abstammen. Die Römer dürften den Hügel zwischen Donau- und Kamptal als vorgeschobenen Beobachtungsposten genutzt haben. Die Volksetymologie bezieht den Namen Spiegel auf seine konvexe Wölbung zum Himmel hin. Die Höhe, die Ausgesetztheit und damit auch die gute Durchlüftung der Lage ermöglichen Burgunder-Trauben die trotz relativ später Lese Frische, Struktur und Dichte liefern.
Ein Teil des Grauen Burgunders kommt in kleine 300 Liter-Barrique-Fässer aus österreichischer Eiche. Nach der Gärung wird die Cuvée zur Reifung in ein 2500 Liter-Fass gezogen. Der Wein bleibt in der Regel immer etwas länger als die anderen Weine im Holzfass.
Ertrag: 3500 Liter pro Hektar
Alk.: 13 %,
Kostnotiz: Brillantes, helles Strohgelb mit grünen Reflexen, blitzsaubere, noch verhaltene Frucht, unterlegt von Heublüten und sanften Röstnoten, am Gaumen cremig, trotz Schmelz und Kraft entpuppt sich dieser Grauburgunder vom Spiegel als komplexer, ausgewogener Wein, Anklang von Zitrus und reifem Apfel, Agrumen, Hauch von Blütenhonig, animierende Frische, dann Karamell im langen mineralischen Abgang.
Speisenempfehlung: Von der klassischen Wiener Küche bis zu einer Vielzahl von fernöstlichen Gerichten, vom traditionellen Schnitzel bis zu den meisten Wok-Varianten - dieser Wein ist ein charmanter und universeller Essensbegleiter ohne seinen Charakter allzu sehr aufzudrängen. Er unterstreicht vielmehr die jeweiligen Ingredienzen. |