Langenloiser Spiegel Grauburgunder 2008
Im Vordergrund steht die Lage. Kalkreicher Löss liegt auf dem Langenoiser Spiegel. Der Name soll aus dem Lateinischen. Spectaculum = Aussichtspunkt stammen. Die Römer dürften den Hügel zwischen Donau- und Kamptal als vorgeschobenen Beobachtungsposten genutzt haben. Die Volksethymologie bezieht den Namen Spiegel auf seine konvexe Wölbung zum Himmel hin. Die Höhe, die Ausgesetztheit und damit auch die gute Durchlüftung der Lage ermöglichen Burgunder-Trauben die bei relativ später Lese, gesunde reife Trauben und damit Struktur Eleganz und Dichte liefern.
Der Langenloiser Spiegel 2008 besteht aus ca. 90% Grauburgunder und nur ca.10% Weissburgunder-Trauben. Durch die Entwicklung der Rebanlagen in den Weingärten sank der neutralere Weißburgunderanteil unter die gesetzlich relevante Marke von 15%, ohne das ausgewogene vom Pinot Gris dominierte Geschmacksbild der Cuvée zu ändern. Daher wird der Weißburgunder nicht mehr auf dem Etikett angegeben
Ein Teil des Grauen Burgunders kommt in kleine 300 Liter-Barrique-Fässer aus österreichischer Eiche. Nach der Gärung wird die Cuvée zur Reifung in ein 2500 Liter-Fass gezogen. Der Wein bleibt in der Regel immer etwas länger als die anderen Weine im Holzfass.
Ertrag: 3500l/Ha
Alk: 12,5 vol % - Säure: 5 g - trocken
Kostnotiz: Brilliantes helles strohgelb mit grünen Reflexen, sehr frische zarte Frucht, unterlegt von Heu-Blüten und sehr dezenten Röstnoten, eleganter, feingliedriger Wein, und doch am Gaumen viel Schmelz, etwas Zitrusnoten und Apfel, Agrumen, Hauch von Blütenhonig“, sehr ausgewogen, animierende Frische im langen mineralischen Abgang.
Speisenempfehlung: Von der klassischen Wiener Küche bis zu einer Vielzahl von fernöstlichen Gerichten, vom traditionellen Schnitzel bis zu den meisten Wok-Varianten - dieser Wein ist ein charmanter und universeller Partner Essensbegleiter ,ohne seinen Charakter allzu sehr aufzudrängen. Er unterstreicht vielmehr die jeweiligen Ingredienzen. |