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Weintagebuch

Ruhiger Herbst

21. Oktober 2013

Die ideale Herbstwitterung ist nun eingekehrt – mild-sonnige Tage, abgewechselt mit einigen Wölkchen und sehr kühlen aber nicht frostigen Nächten.
Dadurch schreitet die Reifung der Trauben in idealer Weise voran: die Frische und Säure bleiben erhalten, Zucker und Aromen konzentrieren sich auf individuelle Weise mit Unterschieden von Sorte zu Sorte, Rebe zu Rebe, Beere zu Beere.
Ausdruck findet die Entwicklung im eklatanten Farbenkleid der Weingärten.
Im Moment werden die Trauben für den Rotwein eingebracht, bei Zweigelt und Pinot Noir sind intakte Beerenhäute besonders wichtig.

Spitzenlagen wie Heiligenstein oder Lamm lassen wir noch bis auf weiteres am Stock. Je länger die „Hängezeit“, je mehr die Trauben erleben, desto größer ist das Risiko aber umso höher die Chance auf starke Persönlichkeit des Weines. 


Willi Bründlmayer