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Weintagebuch

Landregen und Frühlingsweine

14. Mai 2021

Die kühle Wetterfront der letzten Tage hat auch den ersehnten Regen mitgebracht! Zu den großen Freuden eines Winzers zählt ein gemütlicher Landregen in der Zeit nach dem Austrieb.  Die jungen Triebe sind jetzt noch klein, zart und verwundbar, müssen aber in den nächsten Wochen  enorme Leistungen bringen: Die Reben sollen 1 bis 1 1/2m wachsen, währenddessen die  Trauben zur Blüte gebracht und befruchtet werden. Für diese Gewaltleistung benötigen die Reben Wärme und ausreichend Feuchtigkeit im Boden. Ein feiner Landregen über mehrere Tage verteilt ist das  Beste, was dem Weingarten um diese Zeit passieren kann. Nicht nur die Reben, auch das Grün zwischen den Zeilen leuchtet nun besonders saftig. Die Wintersaat ist gut aufgegangen, und mit ihr werden auch die Samen der Frühlingsmischung genügend Bodenfeuchte vorfinden.

Es kommt  viel Grünarbeit auf uns zu, aber die Basis eines guten Jahrgangs 2021 ist damit gelegt. Es darf aber ruhig noch ein bisschen weiterregnen. Am Käferberg zeigt unsere Station seit Jahresbeginn 110 mm Niederschlag an, immer noch ein wenig unter dem langjährigen Durchschnitt.

Als „Frühlingsweine“ machen unsere ersten Füllungen 2020 wirklich gute Figur! Grüner Veltliner „L & T“ (Leicht und Trocken), ein fruchtig, blumiger Rosé vom Zweigelt und auch der brillante Kamptal Riesling von den Terrassen erfreuen sich bereits großer Beliebtheit!

Den in den Fässern ruhenden "Ersten Lagen" werden wir hingegen viel Zeit geben. Sie sollen die Frucht, Frische und Eleganz dieses „klassischen“ Jahrgangs auf der Feinhefe festigen und ihre jugendlichen „Ecken und Kanten“ in aller Ruhe abrunden dürfen. Käferberg, Lamm, Spiegel und auch die Alten Reben vom Heiligenstein werden erst 2022 vorgestellt!