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Weintagebuch

Unsere Bienen am Loiserberg

16. Mai 2019

Wie auch wir, nutzen unsere Bienen vom Loiserberg die länger werdenden Tage und die Wärme der Frühlingssonne für erste Ausflüge. Die Bienenkönigin legt wieder mehr Eier. An den Flugbrettern herrscht munteres Gewimmel. Sammlerinnen bringen an ihren Beinchen rote, orange und gelbe Pollen nach Hause - energiereiche Nahrung für die Brut.

Im Stock kann man mit etwas Glück den mit einem zarten Flaum überzogenen Jungbienen beim Schlüpfen zuschauen (in dieser Zeit können wöchentlich zwischen 5.000 und 12.000 Bienen zur Welt kommen). Auch erste Drohnen sind zu entdecken (man erkennt sie an ihren großen, pummeligen Körpern und markanten Augen). Sie scheinen, vom gut organisierten Treiben im Stock ausgenommen zu sein und krabbeln behäbig zwischen den emsigen Arbeitsbienen umher.

Am Loiserberg haben wir in diesen Tagen eine vielfältige Blühmischung angebaut, die unseren Bienen eine vielseitige Weide werden soll. Aber nicht nur über der Erde, sondern auch im Boden wirkt die Begrünung für das Ökosystem. Das vielseitig geformte Wurzelwerk stabilisiert die Bodenstruktur, Nährstoffe, die sonst verloren gehen, werden fixiert. Poren werden geschaffen und das gerade in trockenen Zeiten so kostbare Wasser kann besser für die Reben gespeichert werden.

Wir freuen uns auf die hoffentlich bunte Vielfalt aus zart weiß-rosa blühendem Buchweizen, kräftig rotem Inkarnatklee, den kugelförmigen, weißen und lilafarbenen Blütenständen von Alexandriner- und Wiesenklee und den zarten, gelben Blüten des Leindotters. Nicht zu vergessen die fast zottelig erscheinenden Blüten des Bienenfreunds, der Phacelia.

Nicht nur die Bienen erfreuen sich an diesem schönen Wetter. Auch Smaragdeidechsen sonnen sich am Bienenplatz. Unbeeindruckt von der Betriebsamkeit der Bienen und den Besuchen von uns genießen sie die Wärme.