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Weintagebuch

Alles blüht

17. Juni 2019

Die Weingärten um Langenlois stehen in voller Blüte. Nach dem Kraft spendenden Regen im Mai, war die Energie draußen in der Natur fast körperlich zu spüren und doch hat uns die Schnelligkeit, mit der sich die Knospen an den Gescheinen entwickelten, erstaunt. Ein kaum zu beschreibender Duft kann zwischen den Rebzeilen wahrgenommen werden, mehr wie eine atmosphärische Verdichtung. Das herrliche Wetter trägt nun ebenfalls zur guten Stimmung bei, auch wenn die Hitze bei der Arbeit zu schaffen macht.

Den Nachwuchs fördern

Die Pflege der Weingärten geht auch zügig voran. Vor allem den Junganlagen muss nun viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Der Boden um die noch filigranen Stämme wird händisch geharkt, um Konkurrenz durch Begrünung bzw. Unkraut zu vermeiden. Die Arbeiten an den Reben zielen auf eine gute Holzentwicklung ab. Das bedeutet auch, dass eine Überbelastung der Jungpflanzen in jedem Fall vermieden wird. Da ist es auch geboten, einen Großteil der Gescheine rechtzeitig zu entfernen.

Grünarbeit

Bald haben wir in allen Weingärten die zweite Runde der Grünarbeit abgeschlossen. Die Stämme sind "geputzt“, also von ungewünschten Trieben befreit. Jetzt werden überschüssige Blätter aus der Traubenzone entfernt, um mehr Licht und Luft an die jungen Beeren zu lassen.

Wir haben es geschafft, unsere Weingärten gesund zur Blüte zu bringen. Nun hoffen wir, dass diese zügig abgeschlossen wird. Von diesem Zeitpunkt an ist die restliche Vegetationszeit relativ genau zu berechnen. Es sieht sehr gut aus, aber es sind noch knapp drei Monate, bis wir vielleicht die ersten Früchte des Jahrgangs einbringen werden. Ziemlich zeitgleich mit der Präsentation der Ersten Lagen aus dem vorangegangenen Jahr 2018. Bis dahin bleibt es noch sehr spannend!