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Unsere Weine

Ried Heiligenstein Alte Reben

Riesling

2023

1ÖTW Erste Lage Kamptal DAC

Blitzsauber, jugendlich verhalten, doch unglaublich druckvoll dabei vielschichtig im Bouquet, ja am Ende feingliedrig bis an die Grenzen der Wahrnehmung, frische Zesten, frisches Stein- & Kernobst (weißer Pfirsich), helle Blüten, ein Hauch von Hefewürze, Nektar und Heu; steinige feinmaschige Mineralität; sehr frisch und sehr trocken am Gaumen, bevor die Struktur ihren Saft und ihre Kraft zeigt, hier balanciert keine Restesüße hier spielt der zuckerfreie Extrakt, der Gaumen bestätigt den Eindruck von oben: fein und präzise mit großer Autorität aber ohne Kraftmeierei, dabei unglaublich dicht strukturiert und perfekt ausgewogen bis zum langen von feiner Frucht, Würze und fast salziger Mineralik geprägten Abgang. Ein ganz großer Jahrgang vom Herzen des Heiligensteins der sich über Jahre und Jahrzehnte entwickeln wird!

Unsere wichtigste und in der ganzen Gegend die historisch bedeutendste Lage ist der Zöbinger Heiligenstein. Beginnend mit den 20er Jahren, wurden in einem Teil der Terrassenlagen Trockensteinmauern per Hand angelegt, uralte Rieslingpflanzen, die autochthon aus dem Heiligenstein weitervermehrt wurden, bilden das Rückgrat dieses Ausnahmeweines. Durchschnittsalter der Reben 45 Jahre, älteste Stöcke 70–80 Jahre.

Durch das Alter der Reben geht die Fruchtbarkeit zurück, wenige und kleinere Trauben stehen einem stark ausgeprägten Wurzelsystem gegenüber. Dieses tiefe und weitverzweigte Wurzelsystem kann die wenigen Trauben herausragend gut ernähren, so dass die aus diesen Weingärten entstehenden Weine besonders konzentriert und reif sind.

Rebsorte
Riesling
Ertrag
2.500 l / ha
Erziehungsform
Guyot
Weinlese
22.–23. Oktober 2023
Alkohol
13.5%
Verschluss
Naturkork

Auszeichnungen

98/100
Gault & Millau Weinguide 2026
97/100
Falstaff Weinguide 2025/26

Lage & Klima

Ried Heiligenstein

Größe
36.7 ha
Seehöhe
230 – 345 m
Neigung
13 °
Ausrichtung
SSW

Der Zöbinger Heiligenstein ist eine nach Süden und Südwesten ausgerichtete terrassierte Hanglage mit einem besonderen geologischen Aufbau, der sich durch die Geschicke der Erdgeschichte gerade hier erhalten hat.

Der Name geht wohl auf das mittelhochdeutsche "Hellenstein" von 1240 zurück für „hel“, „helle“ im Sinne von glänzend, licht oder nach dem Beleg von 1314 auf die Bedeutung „an dem glatten Stein“ (zu „haele“, glatt, schlüpfrig). Der Volksmund machte daraus schließlich ein in der Mundart ähnlich klingendes „Heiligenstein“.

(Elisabeth Arnberger, Flurnamen erzählen, Verlag Vinea Wachau Nobilis Districtus, 2016, S. 231)

Der Jahrgang 2023
Charme, Fülle, Struktur und Tiefgang auch in der Basis Das Jahr begann für unsere Reben eher spät. Kühles, trockenes Wetter hatte den Austrieb verzögert. Dies verhinderte glücklicherweise Schäden durch eine kühle Nordströmung im April, die den frühen Obstkulturen stark zusetzte. Mitte April erhielten wir im Kamptal bereits den ersehnten Regen und dies war für 2023 auch das Ende der Trockenheit. Zunächst entwickelte sich die Gründecke prächtig und im noch kühlen Mai erfolgte der etwas spätere aber sehr vitale Austrieb. Um den 10. Juni begannen unsere Weingärten bei wechselhaftem Wetter zu blühen, ca. zeitgleich mit 2021...

Ausbau

Die Gärung erfolgt im Edelstahltank bei 15 bis 20° C. Gegen Ende der Gärung wird der Wein zusammen mit der Hefe in einem 2.500 Liter Holzfass zur Reifung gelagert.

Speisenempfehlung

Hervorragender Speisenbegleiter z.B. zu gegrilltem Fisch, Back- und Brathuhn, Geselchtem (aber ohne Sauerkraut!), Wiener Schnitzel, oder als Alternative zu Rotwein bei gebratener Ente oder Gans. Zu deftigen exotischen Gerichten in vielen Fällen bestens geeignet. Nach einigen Jahren Reife empfehlen sich auch Fische in diversen Saucen wie beurre blanc, oder Riesling-Rahmsauce.

Ältere Jahrgänge