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Unsere Weine

Ried Heiligenstein Alte Reben

Riesling

2024

1ÖTW Erste Lage Kamptal DAC

Helles Gelbgrün, silberfarbene Reflexe. Mineralisch unterlegter Weingartenpfirsich, Marillen und Blütenhonig, rauchige Nuancen, Orangen und Safran sind unterlegt, facettenreiches Bukett. Straff, gelbe Tropenfrucht, gute Komplexität, facettenreicher Säurebogen, straff, dunkle, salzig geprägte Mineralik, Weingartenpfirsich im Abgang, würzig im Rückgeschmack, bleibt gut haften, lebendiger Speisenbegleiter, großes Zukunftspotenzial.

Peter Moser, Falstaff Wein Guide 2026/2027

Unsere wichtigste und in der ganzen Gegend die historisch bedeutendste Lage ist der Zöbinger Heiligenstein. Beginnend mit den 20er Jahren, wurden in einem Teil der Terrassenlagen Trockensteinmauern per Hand angelegt, uralte Rieslingpflanzen, die autochthon aus dem Heiligenstein weitervermehrt wurden, bilden das Rückgrat dieses Ausnahmeweines. Durchschnittsalter der Reben 45 Jahre, älteste Stöcke um die 90 Jahre.

Durch das Alter der Reben geht die Fruchtbarkeit zurück, wenige und kleinere Trauben stehen einem stark ausgeprägten Wurzelsystem gegenüber. Dieses tiefe und weitverzweigte Wurzelsystem kann die wenigen Trauben herausragend gut ernähren, so dass die aus diesen Weingärten entstehenden Weine besonders konzentriert und reif sind.

Rebsorte
Riesling
Ertrag
2.500 l / ha
Erziehungsform
Guyot
Weinlese
25. September 0204 – 11. Oktober 2024
Alkohol
13%
Verschluss
Naturkork

Auszeichnungen

97/100
Falstaff Wein Guide 2026/27

Lage & Klima

Ried Heiligenstein

Größe
36.7 ha
Seehöhe
230 – 345 m
Neigung
13 °
Ausrichtung
SSW

Der Zöbinger Heiligenstein ist eine nach Süden und Südwesten ausgerichtete terrassierte Hanglage mit einem besonderen geologischen Aufbau, der sich durch die Geschicke der Erdgeschichte gerade hier erhalten hat.

Der Name geht wohl auf das mittelhochdeutsche "Hellenstein" von 1240 zurück für „hel“, „helle“ im Sinne von glänzend, licht oder nach dem Beleg von 1314 auf die Bedeutung „an dem glatten Stein“ (zu „haele“, glatt, schlüpfrig). Der Volksmund machte daraus schließlich ein in der Mundart ähnlich klingendes „Heiligenstein“.

(Elisabeth Arnberger, Flurnamen erzählen, Verlag Vinea Wachau Nobilis Districtus, 2016, S. 231)

Der Jahrgang 2024
Der Winter war mild und relativ feucht. Der Frühling machte seinem Namen zu Beginn alle Ehre und begünstigte einen frühen Austrieb mit regelmäßigen Niederschlägen, die die Vegetation weiter förderten. Es folgte der sprichwörtliche, launische April: Nach einer fast sommerlichen ersten Hälfte drehte das Wetter, und eine kühle Nord-Strömung sorgte für geradezu winterliche Tage und Nächte. Spätfröste in den Niederungen waren die logische Folge und führten diesmal auch in Einzelfällen im Osten von Langenlois wie z. B. am Kammerner Lamm zu Ertragseinbußen, während Rieden im Süden und Westen von Langenlois, um die man sonst...

Ausbau

Die Gärung erfolgt im Edelstahltank bei 15 bis 20° C. Gegen Ende der Gärung wird der Wein zusammen mit der Hefe in einem 2.500 Liter Holzfass zur Reifung gelagert.

Speisenempfehlung

Hervorragender Speisenbegleiter z.B. zu gegrilltem Fisch, Back- und Brathuhn, Geselchtem (aber ohne Sauerkraut!), Wiener Schnitzel, oder als Alternative zu Rotwein bei gebratener Ente oder Gans. Zu deftigen exotischen Gerichten in vielen Fällen bestens geeignet. Nach einigen Jahren Reife empfehlen sich auch Fische in diversen Saucen wie beurre blanc, oder Riesling-Rahmsauce.

Ältere Jahrgänge