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Weintagebuch

2010, einer der schwierigsten Jahrgänge

15. November 2010

Begonnen hat das Weingartenjahr mit dem Ausbruch des isländischen Vulkans mit dem unaussprechlichen Namen, der den Himmel verfinsterte. Schon von Beginn an hatten wir Vegetationsrückstand, dann Regen in die Blüte, damit verbunden extrem schwacher Fruchtansatz.

Mit Verspätung ging es in den Sommer, das Wetter verbesserte sich nur geringfügig.

Ab September hörten die starken Niederschläge auf, der Boden begann langsam abzutrocknen, sodass wir die Ernte einbringen konnten. Eine prachtvolle Woche bis zum Freitag, 24.September, konnte optimal genutzt werden, um die Trauben für unseren Bründlmayer Brut einzubringen.

Im Oktober lachte dann die Sonne und der Rest der Rotweintrauben die nicht für Sektgrundwein bestimmt waren, wurde geerntet. Erst gegen Ende des Monats konnten die klassischen Weißweine bei guten Verhältnissen eingebracht werden. Selektion per Hand erwies sich erneut als unbedingte Maßnahme, sie wird wie so oft die Spreu vom Weizen trennen.

Nach Allerheiligen blieben noch die Reserven in den „Ersten Lagen“ zu ernten. Hervorragend war der Zustand der Trauben in Lagen wie Käferberg, Lamm oder Loiser Berg „vielleicht der schönste Loiser Berg, der je geerntet wurde.“