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Weintagebuch

Der Jahrgang 2016

8. November 2016

Nach einem trockenen und warmen Winter trieben die Reben relativ früh aus. Große Sorgen bereiteten uns die  Frostnächte rund um den 26. April, die aber die Berglagen von Langenlois einigermaßen intakt hinterließen.

Mit Blühbeginn am 10. Juni zählt 2016 zu den frühen, nicht aber extrem frühen Jahrgängen, was sehr vielversprechend war, da wir dadurch reife, aber nicht übermäßig schwere Weine erwarten und auch hoffen durften, das gesamte Spektrum von leichtem und frischem Sekt bzw. Grünem Veltliner bis zu herausragenden, spät gelesenen Reservequalitäten ernten zu können.

Nach einem relativ feuchten Frühjahr war auch der Sommer niederschlagsreich. Erst in der letzten Augustwoche setzte eine sonnige, stabile Wetterperiode ein, die eine wunderbare Reifeentwicklung ermöglichte.

Nach dem sehr sonnigen und warmen September folgte Anfang Oktober eine kühlere Periode mit abwechselnd trockenen und feuchten Phasen. Die gesamte Lese wurde in selektiver Handlese eingebracht: Nur handgelesene und handsortierte Trauben durften in unsere Weinpresse, ausschließlich Beeren, die auch gut zum Essen sind, wurden für den Wein verwendet.

Anfang November konnten dann auch die letzten Trauben aus den Rieden Steinmassel, Lamm, Spiegel, Heiligenstein & Co in hervorragender Qualität eingebracht werden und am 6. Jänner konnten wir mit der Lese von zwei Eisweinen, Riesling und Muskateller, die Weinlese 2016 (+17!) beenden!

Aufgrund der wechselnden Wetterbedingungen im Frühjahr und Sommer, wurde sehr viel Zeit und Arbeit in die Weingärten investiert und so konnten wir das Maximum an Traubenqualität herausholen. Die Weine des Jahrgangs zeichnen sich durch eine sehr direkte und zupackende geradlinige Frucht und durch eine unglaubliche Frische und Lebendigkeit aus.

Bei gutem Kellerlager erwarten wir ein tolles Reifepotential für den Jahrgang!