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Weintagebuch

2012 – so weit so gut!

30. November 2012

Nach einem kühlen Winter freuten wir uns über den frühen Austrieb, der eine lange Vegetationsperiode und damit reife Weine versprach, dann kam für viele der Schock der Spätfröste, wobei wir mit relativ geringen Mengen-Verlusten davonkamen.

Der Sommer war warm und vielleicht nicht ganz so trocken wie 2011, was die Reife vorantrieb, und die Lese wie 2011 sehr früh beginnen ließ. Der Herbst zeigte sich meist sehr freundlich, brachte aber auch rechtzeitig kühle Nächte, die für eine exzellente Aromatik der Trauben sorgten. Kleine Niederschläge im Herbst wurden vom trockenen Grund aufgesogen und wirkten eher qualitätsfördernd, die Trauben blieben gesund. Also ähnlich 2011, nicht so heiß wie 2000 oder 2003 aber wärmer als 2001, 2004, 2008 und 2010.

Lediglich die Gesamtmenge ließ etwas zu wünschen übrig. Die Sektgrundweine hatten Leichtigkeit und Finesse, die ersten Jungweine von Grüner Veltliner und Riesling zeigten sich frisch, fruchtig, extraktreich und angenehm füllig – vor allem aber die weißen Lagenreserven und die Rotweine gaben Anlass zu den höchsten Erwartungen.