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Unsere älteren Jahrgänge

Ried Heiligenstein

Riesling

2025

1ÖTW Erste Lage Kamptal DAC

Helles Grüngelb, Silberreflexe. Zart mineralisch unterlegte Nuancen von Maracuja und weißem Pfirsich, florale Aspekte, Limettenzesten unterlegt. Straff, engmaschig, feine weiße Pfirsichfrucht, lebendige Säurestruktur, mineralisch und anhaftend, zitroniger Nachhall, ein Hauch von Fruchtsüße im Abgang, gutes Reifepotenzial, ein delikater Begleiter bei Tisch.

Falstaff Weinguide 2026/2027

Zum Weingut Bründlmayer gehören im Zentrum des Zöbinger Heiligensteins 69 der 200 Terrassen. Es ist die historisch frühest belegte und wohl auch die berühmteste Lage im Kamptal. Der Boden stammt erdgeschichtlich betrachtet aus dem Perm (ist also ca. 270 Millionen Jahre alt). 

Rebsorte
Riesling
Ertrag
3.500 l / ha
Erziehungsformen
Guyot, Lyra
Weinlese
Oktober 2025
Alkohol
12.5%
Verschluss
Naturkork

Auszeichnungen

95/100
Falstaff Weinguide 2026/27

Lage & Klima

Ried Heiligenstein

Größe
36.7 ha
Seehöhe
230 – 345 m
Neigung
13 °
Ausrichtung
SSW

Der Zöbinger Heiligenstein ist eine nach Süden und Südwesten ausgerichtete terrassierte Hanglage mit einem besonderen geologischen Aufbau, der sich durch die Geschicke der Erdgeschichte gerade hier erhalten hat.

Der Name geht wohl auf das mittelhochdeutsche "Hellenstein" von 1240 zurück für „hel“, „helle“ im Sinne von glänzend, licht oder nach dem Beleg von 1314 auf die Bedeutung „an dem glatten Stein“ (zu „haele“, glatt, schlüpfrig). Der Volksmund machte daraus schließlich ein in der Mundart ähnlich klingendes „Heiligenstein“.

(Elisabeth Arnberger, Flurnamen erzählen, Verlag Vinea Wachau Nobilis Districtus, 2016, S. 231)

Der Jahrgang 2025
2025 begann zunächst kühl, dann wohl temperiert und ziemlich trocken. Ganz in unserem Sinne erwachten die Reben etwas später als die Jahre zuvor. Ausreichend Feuchtigkeit im Frühling führte zu einem kräftigen Austrieb. Der kühle Mai brachte nur vereinzelt Spätfröste. Damit setzte dankenswerterweise die Blüte im Vergleich zu 2024 um zwei Wochen später ein, etwa im Mittel der letzten zwei Jahrzehnte. Sie dauerte im Kamptal fast 3 Wochen bis Ende Juni. Der Juli brachte kühles, feuchtes Wetter und agiles, vegetatives Wachstum. Mit viel Einsatz gelang es uns, den Sommer über die Weingärten perfekt zu pflegen. Rechtzeitig vor...